Auch in diesem Schuljahr fand in der Europaschule Langerwehe wieder eine zweitägige Fortbildung für unsere Jugendauslandsberatung statt. Diesmal waren wir Gastgeber für eine Lehrerin und 5 Schülerinnen der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule in Geilenkirchen. Durchgeführt wurde die Schulung von Michel Roever, einem Mitarbeiter von Transfer e. V.
Am ersten Tag der Schulung lernten sich zunächst einmal alle Beteiligten bei Kennenlernspielen rund um Reisethemen kennen. Wir ließen unserer Fantasie freien Lauf und überlegten, inspiriert von Fotos, die viele verschiedene Länder repräsentierten, welche Orte auf der Welt wir auf jeden Fall einmal besuchen möchten. Dann teilten wir unsere schönste Auslandserfahrung untereinander und markierten auf einer Weltkarte unsere persönlichen Traumziele.
Um unsere Sichtweise auf andere Länder zu erweitern und falsche Vorstellungen dieser Länder zu korrigieren, zeigte uns Michel Roever Impressionen von Landschaften und Städten aus verschiedenen Weltregionen, die unsere Vorstellungen teils regelrecht auf den Kopf stellten.
Den Kern der Schulung bildeten Simulationen für verschiedene Szenarien, die bei Beratungen vorkommen könnten. In Rollenspielen übten wir fiktive Beratungsgespräche, in denen sowohl Schüler und Schülerinnen mit klaren Vorstellungen für einen Auslandsaufenthalt als auch solche, die ohne jede konkrete Vorstellung um ein Gespräch gebeten hatten, beraten wurden.
Die verschiedenen, aktuellen Möglichkeiten einen Auflandsaufenthalt zu planen, wurden uns noch einmal konkret vorgestellt und auch die Möglichkeit, hierfür Stipendien zu erhalten, aufgezeigt.
Hierbei wurden wir auch noch einmal in die Internetseite www.rausvonzuhaus.de eingewiesen, die als Hilfe für eine Entscheidung stets die erste Anlaufstelle ist. Auch den Last Minute Markt für Auslandsaufenthalte überprüften wir intensiv. Hier können wir nämlich jeweils festestellen, ob es dort passende Angebote für zu beratende Schüler und Schülerinnen gibt.
Am zweiten Tag der Schulung wurde Michel Roever durch Ivy Owusu-Dartey (ebenfalls Transfer e. V.) verstärkt. Wir trainierten noch einmal Beratungsgespräche und überlegten uns, aus welchen Gründen jemand überhaupt ins Ausland gehen möchte und was man im Einzelfall anraten kann. Dabei haben wir auch über ehemalige Schüler der Europaschule gesprochen – darüber, wie sie das Geld für ihre Reise zusammenbekommen haben und wie sie ihre Reise im Rückblick bewerten. Auch Probleme, die auf einer Reise auftreten können, z.B. wenn man die Amtssprache im Ausland nicht beherrscht oder nur Grundkenntnisse der Landessprache hat, kamen zur Sprache.

Jetzt sind alle Jugendauslandsberater wieder auf dem aktuellsten Wissenstand und stehen bereit, um interessierte Schüler und Schülerinnen zu beraten.
Man erreicht uns jeweils dienstags in der Frühstückspause in unserem Büro im Gebäude II, Raum 406.
Wer mit uns per E-Mail Kontakt aufnehmen möchte, kann dies gerne unter jugendauslandsberatung@ge-langerwehe.de tun.

Bericht: Kristian Brandt, EF

Eindrücke von der Schulung