Im nahegelegenen Vettweiß liegt die Burg Gladbach, ein traumhaftes Wasserschloss, umgeben von einem märchenhaften Wald. An diesem wunderbaren Ort sitzt die F. Victor-Rolff-Stiftung, die viele Projekte und Vorhaben aus der Kultur, dem Natur- und Denkmalschutz, Bildung und Erziehung unterstützt. Aber dort wird nicht nur gefördert, sondern auch aktiv Projekte angestoßen, so wie die im Sommer eröffnete Ausstellung zum Thema „Schneewittchen oder eine Metamorphose“, die das Märchen unter die künstlerische Lupe nehmen sollte. Die Kuratorin Caroline Lauscher lud die Kunstlehrer Klaus Dauven und Judith Lamers und den Leistungskurs Kunst der Europaschule ein um eine Station der Open-Air-Ausstellung zu gestalten. Dabei ging es nicht um eine Illustration des Märchens, sondern um eine freie künstlerische Auseinandersetzung mit der Metamorphose der Märchengestalt. Die Idee der Verwandlung wurde durch 8 Köpfe aus gegossenem Beton dargestellt, die sich in einem Kokon aus Draht befinden und nach aufwändigen Vorbereitungen im Kunstunterricht in den Bäumen des Parks aufgehängt wurden.