Eine „schulische Veranstaltung“ der kurzweiligen Art erwartete uns beide zu Beginn des Jahres: Zusammen mit 26 anderen Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren aus den drei Ländern der Euregio Maas-Rhein – Belgien, Niederlande, Deutschland – trafen wir uns am 19. und 20. Februar im belgischen Neerpelt, um dort – geleitet und begleitet von drei Theaterpädagogen – Theater zu spielen. Am Ende des Workshops stand eine Vorführung unserer eigenen Stücke vor den extra dafür angereisten Eltern und Freunden auf dem Programm; dies bedeutete, dass wir zwei Tage lang konzentriert arbeiten mussten.

Der erste Tag begann mit einigen lustigen Aufwärmübungen für die gesamte Gruppe, so dass schnell alle Teilnehmer miteinander bekannt waren. In 3 kleineren Gruppen mit je einem Theaterpädagogen machten wir weitere patomimische Übungen. Unsere Theaterpädagogen waren wirklich gute Animateure, so dass all dies sehr unterhaltsam war. An diesem Tag begannen wir auch bereits mit ersten Schauspielübungen.

Am zweiten Tag übten wir in kleinen Teams unsere Rollen ein. Diese kleine Rollen wurde nun zu einem Theaterstück zusammen gebaut, das später aufgeführt wurde. Unsere kleine Aufführung am Ende des zweiten Tages war ein voller Erfolg und hat sowohl den Zuschauern als auch den Akteuren viel Spaß gemacht.

Insgesamt war dieses Projekt eine wertvolle Erfahrung: Wir sind froh, dass wir uns durchgerungen hatten, eines unserer kostbaren Wochenenden „zu opfern“, um an diesem Workshop teilzunehmen. Das Theaterprojekt war sehr gut organisiert, wir hatten alle viel Spaß und haben uns prima mit den anderen Teilnehmern verstanden – und das, obwohl wir in drei verschiedenen Sprachen miteinander kommunizierten mussten.

Wochenenden wie diese kann es ruhig öfter im Jahr geben.

 

Text: Alexej Kramer und Willi Feucht