Plakate mit dieser Überschrift hingen besonders im Oberstufengebäude in diesem Schuljahr aus. Eigentlich wäre es Zeit für eine Reise nach Finnland gewesen. Die langjährige Partnerschaft mit dem Tölö Gymnasium in Helsinki macht es möglich, dass alle 2 Jahre Schülerinnen und Schüler aus Langerwehe, begleitet von Frau Dassen und Frau Gerhardt, nach Helsiniki fliegen. Auch der Gegenbesuch der Gruppe aus Helsiniki, begleitet von den Kolleginnen Ann Sofi Panganus und Lissi Siegfrids, ist immer wieder ein Highlight für alle Beteiligten.
In mehreren Videokonferenzen mit den Kolleginnen vor Ort wurde schnell klar, dass ein Besuch in diesem Schuljahr nicht möglich sein wird. Den Kontakt wollte aber niemand abreißen lassen, zumal die Schülerinnen und Schüler in Helsinki Deutsch lernen und sich über einen direkten Kontakt sehr freuen. Daher entstand die Idee den Austausch digital umzusetzen. 6 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Langerwehe haben sich dazu angemeldet und am Tölö Gymnasium hat ein Deutschkurs der Oberstufe mit 18 Schülerinnen und Schülern teilgenommen.
In einer ersten Videokonferenz haben die Schülerinnen und Schüler aus Langerwehe die Region und die Schule vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einem Bericht über die Auswirkungen der Flut in diesem Sommer. Dies hatten sich die finnischen Schülerinnen und Schüler gewünscht, da sie Berichte darüber gesehen hatten und an Fragen zu den Auswirkungen des Klimawandels sehr interessiert sind. Der Austausch in Kleingruppen dient dann dem Kennenlernen und dem Austausch über persönliche Erfahrungen im Bereich des Klimaschutzes.
In den Wochen bis zur zweiten Videokonferenz blieben viele Schülerinnen und Schüler über soziale Netzwerke in Kontakt.
In der der zweiten und letzten Videokonferenz hat der Deutschkurs aus Helsinki das Land und seine Traditionen vorgestellt. Auch danach gab es einen persönlichen Austausch in Kleingruppen.
Auch, wenn es manchmal mehr als einen Mausklick gebraucht hat, waren alle Beteiligten von diesem digitalen internationalen Austausch begeistert.
Hoffentlich erlaubt es der weitere Verlauf der Pandemie, dass sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler auch einmal persönlich kennen lernen können.