Viel geboten wurde den zahlreich erschienenen Gästen beim diesjährigen „Tag der offenen Tür“ an der Europaschule Langerwehe. Im Foyer konnten sich die Besucher an mehreren Ständen über die Schule als solche informieren: Was macht sie zu einer „Europaschule“ und zu einer MINT-freundlichen Bildungseinrichtung? Wie sieht der bilinguale Bildungsgang aus? Was macht sie zu einer „gesunden“ und sportfokussierten Schule? Wie ist der Ganztag organisiert und wie sieht das AG-Angebot aus? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten gibt es für Eltern? Was leistet der Förderverein? Welche Bildungsangebote bietet die Gymnasiale Oberstufe?
Daneben gab es Stände des Projektkurses „Indeland“ aus der Q1, des „Fair Trade“-Projektes, der Schülervertretung und Beratungsangebote für die Sekundarstufe I. Auch die aktuellen Fotojahrbücher 2019 wurden dort präsentiert und verkauft. Am Stand „Schüler für Schüler“ informierte man über die Sporthelfer-AG, den Schulsanitätsdienst, die Schülerlotsen, die Klassenpaten und die Bistrohelfer. Im Berufsorientierungsbüro (BOB) fanden Berufsberatungen statt, während davor, am Stand der Sparkasse, einem der zahlreichen „Kurspartner“ der Europaschule, Informationen zum bargeldlosen Bezahlverfahren in der Mensa gegeben wurden.
Im Forum waren die Fremdsprachen mit ihren Info-Ständen vertreten: neben Englisch, Französisch, Spanisch und Latein wurden dort auch die zahlreichen Erasmus-Plus-Projekte vorgestellt und über den internationalen Schüleraustausch informiert. Auch das Fach Mathematik war mit einem eigenen Stand vertreten. Im Durchgang zum Gebäude II gab es eine Ausstellung der Klassenfotos aus dem diesjährigen Jahrbuch und eine Präsentation des Schulgartens.
Der Betreiber der Schulmensa, die Firma „Europa Catering Reinart“, hatte für ein reichhaltiges Angebot an leckeren Speisen und Getränken gesorgt, das die Besucher gerne in Anspruch nahmen. Für den süßen Nachtisch sorgte der Jahrgang 10 mit einer großen Kaffee- und Kuchentheke, während der Jahrgang Q2 Crêpes und alkoholfreie Cocktails zauberte. Wem der Weg in die Mensa durch die Menschenmassen zu lang war, der bekam Kaffee und Kuchen auch im „Künstler-Café“ der Q2, neben Fair-Trade-Produkten wie fairgehandelte Schokolade, Schokoriegel oder Kaffee. Im Bistro wurden ebenfalls Getränke und Waffeln serviert.
Angehende Europaschüler konnten bei einer Schülerrallye ihre neue Schule schon einmal kennenlernen und wurden dabei von „alten Hasen“ aus dem Jahrgang 6 begleitet. Für interessierte Eltern waren gesonderte Führungen gedacht, die von Oberstufenschülern und Eltern geleitet wurden.
Unter dem Motto „Mitmachen, anschauen, staunen“ boten einzelne Klassen und Projektgruppen Workshops an, die sich großen Zuspruchs erfreuten: „Handicap – Wie geht das?“ ließ die Besucher z.B. in die Rolle von Behinderten schlüpfen. Bei anderen ging es darum, Lebensmittelfarben zu erforschen, für den Advent zu basteln, Spritzbilder anzufertigen, einmal Sanitäter zu sein oder „Pflanzenmemory“ zu spielen. Während die Modelleisenbahn-AG stolz ihre Anlagen und Landschaftsmodule präsentierte, die von den kleinen und großen Gästen auch bespielt werden durften, kletterten andere an der Kletterwand in einer der beiden Sporthallen oder probierten die aufgebaute Bewegungslandschaft in der anderen Halle aus. Insgesamt 30 verschiedene Aktivitäten sorgten für reiche Abwechslung.
Um den großen Besucherandrang auch verkehrstechnisch einigermaßen bewältigen zu können, halfen Schülerinnen und Schüler der Verkehrshelfer-AG auch dieses Jahr als Parkplatzeinweiser aus und lotsten die Fahrzeuge auf den Schulhof der nebenstehenden Wehebach-Grundschule, die als zusätzliche Parkmöglichkeit genutzt werden konnte, zumal durch den Neubau einer Schulaula Parkplätze auf dem Gelände „An der Schweinewiese“ weggefallen waren.