Schon zweimal in diesem Schuljahr hatte das Schülerlabor Aero Race Lab der FH Aachen mit seinem großen Truck, dem Rennwagen und den vielen spannenden Experimenten zugesagt, für einen ganzen Tag lang an der Europaschule Station zu machen. Leider mussten jedoch beide Termine aufgrund der Corona-Lockdowns kurzfristig abgesagt werden.
Trotz allem fand der Besuch dann schließlich im Physikkurs der Q2 als virtuelle Videokonferenz statt.
Frau Krüttgen (Koordination der Schülerlabore der FH Aachen) und ihre Mitarbeiterinnen Tina Sankul und Stefanie Kaltenmark (studentische Leitung  des AeroRaceLab) zeigten zur Einführung ein kurzes Video, in dem man sehen konnte, wie das Labor aufgebaut und in Betrieb aussieht. Sie stellten die verschiedenen Versuche vor (Racing Team mit Rennwagen, Fahrsimulator mit virtual Reality, Strömungsexperimente und viele andere) und informierten darüber, wie man als Student/in der FH Aachen bereits während des Studiums Teil des Teams werden kann.
Die beiden Studentinnen stellten ihren Studiengang Luft- und Raumfahrtechnik im Fachbereich 06 der FH Aachen vor und berichteten, dass das Studium ihnen viel Spaß macht, da die FH Aachen im Bereich Luft- und Raumfahrtechnik über 18 verschiedene Labore (u. a. Windkanäle, ein Strahltriebwerk und sogar ein Flugzeug, das am Flugplatz in Merzbrück stationiert ist und in dem Versuche geflogen werden können ) verfügt, in denen Studenten und Studentinnen praktisch arbeiten können.
Will man in diesem Bereich der FH Aachen ein Studium absolvieren, kann man den Studiengang Luft- und Raumfahrtechnik mit dem Abschluss Bachelor wählen und später im Master-Studiengang in Aerospace Engineering sein Studium abschließen.
Ein duales Studium mit der Fachrichtung Flugbetriebstechnik ist auch möglich. Es enthält die Ausbildung zum Verkehrspiloten.
Frau Sankul und Frau Kaltenmark wiesen die Schüler und Schülerinnen des Physikkurses darauf hin, dass die Voraussetzung für  ein Studium in diesen Fachrichtungen vor allem Begeisterung für Automotive und Flugzeuge sowie Spaß am praktischen Arbeiten, aber auch Selbstmotivation und Eigenständigkeit sind. Sie gaben intensive, individuelle Einblicke in das Studierendenleben an der FH Aachen, berichteten von ihren persönlichen Highlights und zeigten, in welchen Berufsfeldern der Forschung und Industrie man mit den vorgestellten Abschlüssen später arbeiten kann.