Im Mai haben wir, die Mitglieder des Erasmus+-Projekts How sustainable is my school? der Europaschule Langerwehe, eine Führung durch die MVA Weisweiler erhalten.
Vorher haben wir uns bereits im Zuge des Projekts über den Müllverbrauch unserer Schule informiert und unsere Mitschüler über die Müllentsorgung aufgeklärt, doch weil auch wir so einiges über die Entsorgung unseres Abfalls noch nicht wussten, konnten wir auf unserem Ausflug in die MVA Weisweiler noch einiges lernen. Unsere gesammelten Erfahrungen möchten wir gerne mit euch teilen.
Die MVA Weisweiler ging 1997 in den Regelbetrieb. Heute sind solche Müllverbrennungsanlagen ökologisch sinnvoll und schadstoffsenkend. Außerdem sind sie eine Bereicherung. Sie bereichern uns nicht nur lokal, sondern auch auf nationaler Ebene sind sie sehr hilfreich, da sie einen Beitrag zur nationalen Strom-und Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien leisten, der nicht mehr wegzudenken ist. Dies ist natürlich ein sehr interessanter und positiver Faktor für uns, da wir ständig auf der Suche nach naturfreundlichen Alternativen sind.
Bei unserer Besichtigung der MVA Weisweiler haben wir uns zuerst den Aschebunker angeschaut, welcher als ein 30m tiefes Loch zu beschreiben ist und zum Transport des Mülls dient. Das Metall wird aussortiert und die Asche wird gelagert. Im Gebäude haben wir einen großen Müllbunker vorgefunden, in diesem wird von zwei Greifarmen der Müll verteilt und in die Brennöfen geworfen. Vorher muss der Müll jedoch zum trocknen liegen bleiben. In die Brennöfen selbst konnten wir nur durch ein kleines Loch und durch Kameras im Kontrollraum, welchen wir ebenfalls besichtigen durften, hineinschauen.
Abschließend ist zu sagen, dass wir viele neue Erkenntnisse bei der Führung gewonnen haben. Die wichtigste davon ist sicherlich, dass selbst in einer umweltfreundlichen Müllverbrennungsanlage wie der MVA Weisweiler von jeder Tonne Müll die eingeliefert wird 30kg übrig bleiben. Der einzige Weg diesen Restmüll konsequent zu reduzieren ist weniger Müll zu erzeugen.

Eindrücke der Besichtigung