Am Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung nahm in diesem Jahr auch die „Think-Green-AG“ unserer Schule teil, die sich nachhaltig mit dem Umweltschutzbeschäftigt. 106 Schülerteams mit insgesamt über 2.000 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland haben sich um die ausgeschriebenen Preisgelder beworben. Eine Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung, wird die fünf Sieger auswählen.

Das Projekt im Rahmen der Think-Green-AG begann bereits zu Beginn des Schuljahres 2013/2014: Die Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 5-8 waren fester Bestandteil der AG und halfen, das Projekt zu verwirklichen. Ziel war es, sich zunächst in wochenlanger und gründlicher Arbeit über die Möglichkeiten der Energienutzung zu informieren, um eine fundierte Grundlage zur Beurteilung der durch die Energienutzung entstehenden Umweltbelastung zu schaffen. Dabei wurden sowohl die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen als auch die Atomenergie sowie alternative und regenerative Methoden zur Energieerzeugung berücksichtigt. Während die AG-Teilnehmer sich über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Energieformen informierten, begannen die Schüler und Schülerinnen zu be-
greifen, welche Folgen zum Beispiel Atomenergie und die Nutzung fossiler Brennstoffe für unsere Umwelt haben. In einem nächsten Schritt arbeiteten die Teilnehmer der AG eine PowerPoint-Präsentation aus und bereiteten einen Vortrag vor, mit dem
sie als Multiplikator eine möglichst große Schüleranzahl für das Problem sensibilisieren wollten. Mit diesem Vortrag sollten vor allem gleichaltrige Mitschüler darüber aufgeklärt werden, welche Möglichkeiten es zur Energienutzung gibt, wo jeweils die Vor- und Nachteile liegen, welche Folgen einige dieser Formen der Energienutzung (z.B. Atomkraft) für die Umwelt haben und vor allem, was jeder Einzelne tun kann, um seine Umwelt aktiv zu schützen.

Nach fast einem Jahr Arbeits- und Vorbereitungszeit war es soweit, dass die AG-Teilnehmer ihren Vortrag vor Mitschülern präsentieren konnten. Nacheinander hielten sie den Vortrag jeweils vor dem gesamten 5. und 6. Jahrgang der Schule, also vor insgesamt 300 Schülern und Schülerinnen. Dazu hatte die Schulleitung eigens das Forum der Schule mit seiner Bühne und seinen technischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Für jeden Jahrgang war ein einstündiger Vortrag mit anschließender Diskussion eingeplant, so dass dem Austausch zwischen Publikum und Vortragenden viel Raum gegeben wurde. Gerade die jüngeren Schüler und Schülerinnen hatten ein sehr großes Interesse an der Kernbotschaft der Präsentation. Sie erkannten, dass jeder von uns für die Welt, auf der wir leben, verantwortlich ist und jeder von uns etwas zu ihrem Erhalt beitragen kann. In der nach dem Vortragstattfindenden Podiumsdiskussion kamen seitens der Zuschauer viele interessante und wichtige Fragen auf.

Als nächstes Projekt untersuchten die AG-Teilnehmer die Umweltbelastung, die durch die Massentierhaltung entsteht, um auch diese Ergebnisse wieder mit Hilfe eines Vortrags, diesmal jedoch vor einem noch breiteren Publikum zu präsentieren.

Die Entscheidung über die Sieger des Wettbewerbs fällt noch im März. Gewonnen haben die beteiligten Schülerinnen / Schüler jetzt schon: Wesentliche Erkenntnisse über Energieerzeugung, alternative Energien, Umweltbelastungen und Möglichkeiten des Umweltschutzes.