Für die etwa zwanzigköpfige Schülergruppe, die im September 2019 an der Europaschule zu Gast war, hatten die Langerweher wieder ein umfangreiches Besuchsprogramm zusammengestellt. Nach ihrer Ankunft am Mittwochnachmittag wurden die Gäste von Schulleiterin Regina Westermann und den deutschen Austauschpartnern herzlich willkommen geheißen und konnten sich nach einer kleinen Stärkung in der Mensa und einem Rundgang durch die Schule zunächst einmal zu Hause in den Gastfamilien von der langen Reise erholen.
Gleich am ersten Tag fuhren die Spanier zusammen mit ihren deutschen Partnern nach Aachen, wo man sich im dortigen Kletterwald ordentlich austoben konnte. Freitags nahm man am Schulunterricht teil und spielte zusammen Völkerball. Das anschließende Wochenende gehörte ganz den Familien, die mit ihren Gästen selbst Ausflüge unternahmen. Am Montag ging es wieder nach Aachen, diesmal jedoch stattete man dem Dom einen Besuch ab und unternahm eine Stadtrallye.
Am Dienstag stand die große Stadt am Rhein auf dem Programm und nachdem man die erste Schulstunde noch im Unterricht mit den deutschen Partnern verbracht hatte, nahm man den Zug nach Köln, wo man an einer Stadtführung teilnahm, die unter dem Motto „Kriminaltour: Gauner, Ganoven, Guillotine“ stand. Anschließend besichtigte man den Kölner Dom und traf sich zum Schluss, nachdem man noch etwas Freizeit zum Kaufen von Souvenirs erhalten hatte, auf der Panorama-Plattform des „Kölntriangle“, eines 2005 fertiggestellten, innovativen Bürohochhauses in Form eines Dreiecks, um die schöne Aussicht über Köln und den Rhein zu genießen.
Mittwochs war schon der Tag des Abschieds gekommen und man freute sich auf ein baldiges Wiedersehen. Dies soll dann im März 2020 erfolgen, wenn die zwanzig deutschen Schülerinnen und Schüler für eine Woche nach Castelldefels bei Barcelona fliegen.