Die beiden Initiatoren und Koordinatoren Susanne Nehls-Bhayani und Klaus Dauven suchten in der Vorbereitung Partner, die sich neben dem Sportklettern in Hallen, das auch an Schulen mittlerweile immer populärer geworden ist (auch die Europaschule besitzt eine eigene Kletterwand!), auf das Abenteuer Outdoor-Klettern mit Schülern einlassen wollten. Sie fanden interessierte Schulpartner aus Granada, aus der Nähe von Krakau, aus Istanbul und von der französischen Insel La Réunion, die sich östlich von Madagaskar im Indischen Ozean befindet!

So reisten 9 Lehrer mit ihren insgesamt 20 SchülerInnen, die bei ihren Gastschülern und -schülerinnen untergebracht wurden, an, um im Laufe der Woche gemeinsam mit den deutschen Partnern in der „Kletterfabrik“ in Köln-Ehrenfeld und dann am nächsten Tag in den Felsen des Klettergebiets „Effels“ bei Nideggen „die Wände hoch zu gehen“. Dabei wurden von der klettertechnisch recht heterogenen Gruppe sowohl Grundkenntnisse erarbeitet, als auch schon anspruchsvollere Routen ausprobiert. Das Programm an den Naturfelsen wurde durch geologische Untersuchungen, die von der Langerweher Lehrerin Anke Brennecke geleitet wurden, abgerundet.

Es stellte sich heraus, dass die Bedingungen für das Klettern als Schulsport in den allen beteiligten Ländern sehr unterschiedlich sind. Während dieser Sport z.B.in der Türkei noch in den Kinderschuhen steckt, verfügt in Frankreich fast jede Schule über eine eigene Wand und man kann sogar Klettern im Abitur nehmen. So war auch das Erstaunen der Partner sehr groß, als sie erfuhren, dass die Stadt Nideggen das Klettern, dessen hoher pädagogischer Wert für die Entwicklung von Schülern unbestritten ist, für diese kostenpflichtig gemacht hat – übrigens als einziges Gebiet weltweit!

Neben den sportlichen Aktivitäten kamen natürlich auch die touristischen Höhepunkte Aachen, Köln und Monschau nicht zu kurz und als dann am Ende der gemeinsamen Zeit bei der Comenius-Gala mit Filmen und Vorträgen alles noch einmal Revue passierte, wurden allen Teilnehmern bewusst, wie intensiv die gemeinsamen Erfahrungen gewesen waren. 

Dass dann die musikalische Bedeutung von „Rock“ bei dem anschließenden Fest ausgiebig zum Tragen kam, führte die Gruppe nur noch näher zusammen und machte große Vorfreude auf das nächste Treffen in Granada im April 2012.

Eindrücke des Treffens

Hängepartie!
Hoch hinaus!