Zu einem festlichen Neujahrsempfang hatte die Europaschule Langerwehe vergangene Woche Schüler, Eltern, Familienangehörige, Lehrer, Ehemalige sowie Freunde und Förderer eingeladen, um das Neue Jahr einzuläuten und auch Schüler auszuzeichnen, die sich im vergangenen besonders um die Schule und ihre Mitschüler verdient gemacht hatten. Durch das Programm führten die Schwestern Maren und Maike Bittner (10a/EF).
Schulleiterin Regina Westermann sowie die stellvertretende Direktorin, Edith Schaut, hießen das zahlreich erschienene Publikum in ihrer gemeinsam gehaltenen Eröffnungsrede recht herzlich willkommen und begrüßten vor allem die Ehrengäste wie den Bürgermeister Heinrich Göbbels, den ehemaligen Schulleiter Heinz Moll, Abteilungsleiter Richard Braun, den stellvertretenden Schulleiter H.G. von Bock, den Schulpflegschaftsvorsitzenden Dr. Karl Wolter und die Landtagsabgeordnete Dr. Patricia Peill. Anschließend ließen sie das im vergangenen Jahr Erreichte Revue passieren.
So sei man etwa als mintfreundliche Schule rezertifiziert worden und dürfe diesen Titel für drei weitere Jahre tragen. Vom Landrat als „Pilotschule Digitalisierung“ im Kreis Düren ausgewählt, habe man mit der digitalen Transformation der Schule begonnen. Ein ergänzendes Modul der dynamischen Digitalisierung bilde der Aufbau des Medienkompetenzzentrums, der neueröffneten Bücherei, die die informatorische Grundbildung der Schülerinnen und Schüler unterstützen solle.
Außerdem, so Westermann, sei man eine der wenigen Schulen in der Region, die als „JugendIndeLabSchule“ ausgewählt worden sei. Die Langerweher Schülerinnen und Schüler hätten als „Indenauten“ gemeinsam mit Experten der Fachhochschule Aachen zu den Schwerpunktthemen Digitalisierung, Innovation, Bau, Mobilität und Energie der Zukunft geforscht – mit Fokus auf den Strukturwandel im Indeland.
Auch baulich habe man sich optimiert: ein weiterer naturwissenschaftlicher Raum und eine naturwissenschaftliche Sammlung seien durchgängig neu gestaltet worden. Die Europaschule Langerwehe, so Koordinatorin Edith Schaut weiter, sei auch personell gewachsen: Mit nunmehr 17 Referendarinnen und Referendaren umfasse das Kollegium nun 120 Lehrkräfte und knapp 1200 Schülerinnen und Schüler besuchten die Europaschule heutzutage.
Dass dies alles erreicht werden konnte, sei vor allem der Schulgemeinde zu verdanken, dem besonderen Engagement des Kollegiums, der Leistungsbereitschaft und dem Einsatz der Schülerinnen und Schüler und der hohen Unterstützung durch die Eltern, die die besondere und wertschätzende Atmosphäre an der Europaschule erst schafften.
Als Ziele für das Jahr 2020 haben sich die beiden Direktorinnen viel vorgenommen: So werde z.B. das bilinguale Abitur eingeführt und ab dem Sommer würden die ersten Schülerinnen und Schüler in den bilingualen Bildungsgang der gymnasialen Oberstufe eintreten. Dass dieser Fortgang auch räumlich umgesetzt werden könne, dazu trage der Bau der neuen Schulaula bei. Ihr Grundstein sei bereits im vergangenen Schuljahr gelegt worden und man freue sich sehr auf die Erweiterung der Schule und auf die neuen Möglichkeiten, die diese Aula den Schülerinnen und Schülern geben werde.
Im Zuge der digitalen Transformation wolle man die Auszeichnungen der „Mint-Exzellenz“ und der „Digitalen Schule“ in den Fokus nehmen. Ein erster Schritt hierzu werde die WLAN-Ausleuchtung der Gebäude I bis III sein. Weitere Preise sollen auch in den Blick genommen werden: Hier sei beispielsweise der Europaschulpreis im Rahmen der Rezertifizierung als Europaschule zu nennen — und „natürlich“ stünden weitere Umbaumaßnahmen an: drei Biologieräume und eine weitere naturwissenschaftliche Sammlung würden saniert, so dass bis zum Ende des Jahres 2020 alle naturwissenschaftlichen Räume neu gestaltet würden. Auch die Spielzone werde zur Zeit umgebaut und voraussichtlich im März in neuem Glanz erstrahlen.
In diesem Zusammenhang bedankten sich Westermann und Schaut noch einmal sehr herzlich bei der Gemeinde Langerwehe, dem Bürgermeister, dem Schulamt und dem Bauamt als Schulträgern für die Unterstützung bei der Digitalisierung und räumlichen Umstrukturierung der Schule.
Auch Bürgermeister Heinrich Göbbels, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Sascha Gehlen und die Vertreter der SV, Paula Schoeller und Sarah Gehlen, begrüßten die Anwesenden recht herzlich. Besondere Ehrung erfuhren die Schüler Patrik Stump (Schullogo), Hannes Wojak (GEL-Aktuell), Gian Luca Motter, Julian Schillings, Lukas Pütz, Julius Menkhaus (alle GIPS-Projekt) für ihr außerordentliches Engagement.
Das musikalische Rahmenprogramm lieferten verschiedene Musikgruppen unter der Leitung von Lehrer Philipp Sinkemat. Perfekt interpretierte Coverversionen von Songs wie…
That should be me“ von Justin Bieber (Angelica Marie Duya (Gesang, 9d), Simon Schmitz (Gitarre, EF), Enis Alagic (Bass, 10d), Daniel Wirtz (Schellenkranz, 10a), Yannis Bartl (Schlageug, 9a), „Nice to meet ya“ von Niall Horan (Theresia Schillings (Gesang, 10e), Kilian Gerhards (Klavier, 10d), Simon Schmitz (Gitarre, EF), Enis Alagic (Bass, 10d), Daniel Wirtz (Schellenkranz, 10a), Yannis Bartl (Schlagzeug, 9a), „I want to hold your hand“ von den Beatles (Daniel Wirtz (Gesang & Gitarre, 10a), Simon Schmitz (Gesang & Gitarre, EF), Enis Alagic (Bass, 10d), Yannis Bartl (Schlagzeug, 9a)), „Wheels on the bus von Melanie Martinez (Merle Esser-Nobis (Gesang, 10d), Melanie Meys (Xylofon, 10b), Sy’rai-Jamelia Büttgen (Xylofon, 10e), Max Uchyla (Xylofon, 10e), Luca Theisen (Bass, 10d), Valerie Henschenmacher (Cajon, 10b), „Is it just me“ von Emily Burns (Anouk Saus (Gesang, 10e), Kilian Gerhards (Klavier, 10d) und „Come together“, ebenfalls von den Beatles (Moritz Meisen (Gesang & Gitarre, EF), Daniel Wirtz (Gitarre, 10a), Enis Alagic (Bass, 10d), Simon Schmitz (EF)…
erweckten bei den Zuhörern beinahe den Eindruck auf einem Rockkonzert zu sein und sorgten für Begeisterungsstürme. Auch die akrobatischen Darbietungen der Sportgruppen um die Lehrer Dr. Catharine Meyer, Thomas Moll und Tobias Jansen sowie die Zaubershow unter Leitung von Verena Flocke fanden großen Beifall.