Seit nunmehr zwei Jahren beschäftigten sich SchülerInnen und LehrerInnen des Erasmus+ – Projekts How sustainable is my school? gemeinsam mit den Partnerschulen aus Frankreich, Italien, Rumänien und Polen mit dem Thema Nachhaltigkeit.  Beginnend mit dem Schuljahr 2017/2018 haben einerseits Projekttreffen mit Schülern in Rumänien und Polen stattgefunden, andererseits aber auch Planungstreffen in Frankreich und Italien, an denen nur Lehrer beteiligt waren. Anfang September diesen Jahres durfte die Europaschule Langerwehe dann Gastgeber für solch ein Lehrertreffen sein.
Neben intensiven Planungen für das neue und finale Projektjahr besuchte die Gruppe am ersten Tag das Institut für Aufbereitung und Recycling der RWTH Aachen. Prof. Pretz hielt eine interessante Vorlesung über den aktuellen Stand zum Thema Plastikrecycling, welche die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in den einzelnen Partnerländern mit deutschen Systemen verglich und einige überraschende Aspekte enthielt. Die Zuhörer, darunter auch einige deutsche SchülerInnen, erfuhren hier z. B., dass eine Plastiktrinkflasche nicht so einfach recycelt werden kann, wie man sich das im Allgemeinen vorstellt, sondern dass große Unterschiede zwischen den verwendeten Materialien bestehen, die ein gemeinsames Recycling optisch gleich aussehender Flaschen unmöglich machen.
Am zweiten Tag konnte das Erasmus+ – Team auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich zwei Institute besichtigen, die weltweit führend an der nachhaltigen Mobilität der Zukunft forschen. Dort erfuhren alle Teilnehmer viel über den neuesten Stand in den Bereichen Photovoltaik und Brennstoffzellentechnologie. Aber natürlich durfte auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz kommen: Neben den Exkursionen nach Aachen und Köln, wo das Team verschiedene Weltkulturerbestätten unserer Region besichtigen konnte,  blieben den Gästen selbstverständlich auch  die deutsche Kaffeehauskultur und das typisch deutsche Essen in geselliger Runde nachhaltig im Gedächtnis.