Am Ende der ersten Halbjahres fand für die Jahrgänge 5 und 6 erneut ein MINT-Tag an der Europaschule Langerwehe statt. MINT steht für die Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als MINT-freundliche Schule möchte die Europaschule die Schülerinnen und Schüler für diese Fächer begeistern und ihr Interesse dafür wecken.

Im Jahrgang 5 ging es am MINT-Tag darum ein Verbrechen aufzuklären. Wer steckt hinter dem fiktiven Mord? An 5 verschiedenen Stationen in 5 Unterrichtsstunden wurden sichergestellte Spuren, wie z.B. Fingerabdrücke auf Gegenständen, Getränkereste, Schriftstücke oder Bodenproben genauer durch verschiedene naturwissenschaftliche Analysen untersucht. Die Auswertung der Analysen konnte letztlich Aufschluss auf den Täter geben.

Im Jahrgang 6 arbeiteten die Schülerinnen und Schüler erneut wie die Spurensicherung. Sie lernten wie Fingerabdrücke auf Schriftstücken durch eine Chemikalie sichtbar gemacht werden kann und untersuchten unterschiedliche Haar- und Faserproben mit dem Mikroskop. Zudem entschlüsselten sie einen Code durch logisch-mathematisches Denken, bauten einen Lügendetektor und lernten, wie man einen Stromkreis baut, mit dem man Morsezeichen übermitteln kann.

Diese abwechslungsreichen Aufgaben veranschaulichen sehr schön die Arbeitsweisen der MINT-Fächer: das Mikroskopieren, das Experimentieren und Messen, das Aufbauen von Apparaturen und die Verschlüsselung und Vermittlung von Nachrichten.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler war durchweg positiv. Die Aufgaben waren anregend und interessant gestaltet. Besonders im Jahrgang 5 wurde die Neugierde geweckt, da die Schülerinnen und Schüler unbedingt herausfinden wollten, ob sie mit ihren Theorien zum Täter richtig lagen.