Nach Ägyptern und Norwegern empfängt die Europaschule Langerwehe in diesem Jahr im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanzierten Deutschland-Plus-Programms eine Schülergruppe aus Griechenland. Wie in diesem Programm üblich, kommen alle Gastschülerinnen und -schüler aus verschiedenen Schulen des Entsendelandes und wurden aufgrund ihrer Schulleistungen für dieses Programm ausgesucht. Direkt zu Beginn des ersten Schultages nahm sich Bürgermeister Heinrich Göbbels Zeit, um die Gäste zu begrüßen. In seiner Ansprache betonte er das Eintreten für Demokratie als eines der obersten Ziele schulischer Bildung. Er äußerte die Hoffnung, dass sowohl für die griechischen als auch die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiwöchige Austausch ein Beitrag zur Vermittlung demokratischer Werte sein möge.
Schulleiterin Regina Westermann schloss sich diesen Worten an und wünschte allen Gästen einen für sie gewinnbringenden Aufenthalt sowohl in der Schule als auch in den Gastfamilien und lenkte den Blick auf das abwechslungsreiche Programm, dass für die griechische Gruppe zusammengestellt wurde.
Alle ausländischen Schülerinnen und Schüler, die beim Deutschland-Plus-Programm teilnehmen, verbindet ein Ziel: Möglichst viel von Deutschland kennenlernen und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Dem wurde beim Erstellen des Programms Rechnung getragen: Neben Einblicken in das deutsche Schulsystem und einer vertieften Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache dürfen sich die Griechen auf viele Exkursionen freuen, z.B. nach Aachen, Köln und Trier.
Ein deutsch-griechischer Abend am Ende des 14tägigen Aufenthaltes wird den Besuch abrunden, bevor die Gäste dann, sicherlich mit einer Fülle neuer Eindrücke, in ihre Heimat zurückkehren.

Foto (obere Reihe 1., 3., 4. Person v.l.n.r.): Projektkoordinatorin Susanne Nehls-Bhayani, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Schulleiterin Regina Westermannn mit mit der griechischen Kollegin Athina Papastefanou und der Gruppe aus deutschen und griechischen Schülerinnen und Schülern.