Nein, mit Drogen hat das Erasmus+ -Projekt C.L.E.A.N. nichts zu tun, obwohl Austauschprojekte dieser Art aufgrund ihres sehr hohen Erlebniswertes schon süchtig machen können! Hier geht es um das internationale Ökologie-Projekt, an dem die Europaschule Langerwehe seit dem Schuljahr 2018/2019 teilnimmt. Partnerschulen aus insgesamt sechs Nationen, der Türkei, aus Spanien, Italien, den Niederlanden und Großbritannien beteiligen sich und versuchen gemeinsam, auf ökologische Probleme hinzuweisen und unseren Planeten sauberer zu machen.
Nachdem sich Delegationen der einzelnen Länder schon in einigen Ländern getroffen haben, war nun die Projektgruppe aus Langerwehe Gastgeber für eine Woche intensiver Zusammenarbeit. Dabei stand das Treffen ganz im Zeichen des Projektnamens: (Fast) alle Fahrten wurden mit dem Zuge getätigt, was bei einer Gruppengröße von zeitweise bis zu 60 Teilnehmern keine so einfache Aufgabe für die begleitenden Lehrer Anke Brennecke, Jenny Laabs, Susanne Nehls-Bhayani, Vera Markard und Klaus Dauven darstellte. Trotzdem konnten nahezu reibungslos so gegensätzliche Orte wie der Hambacher Wald und der angrenzende Tagebau besucht werden, an denen die Auswirkungen bisheriger Energiepolitik für die Gäste aus Europa augenscheinlich wurden. Aber nicht nur auf Exkursionen wurde gearbeitet, sondern auch an der Europaschule Langerwehe. Dabei war der ökologische Fußabdruck übergeordnetes Thema für unterschiedliche Workshops und Aktionen. Der Referent der Platform Footprint Germany öffnete den Schülern die Augen und machte auf den eigenen Anteil an der CO2 -Produktion aufmerksam. Gemeinsam wurden Bienenwachstücher für die Küche produziert, mit denen Plastik vermieden werden kann. Mit dem Hochdruckreiniger und Holzschablonen wurde der Fußabdruck auch zeichnerisch im großen Format auf den Schulhof übertragen und im Garten der Europaschule ein Apfelbaum gepflanzt.
Neben der Projektarbeit kam während der ganzen Woche das Zwischenmenschliche als zentraler Bestandteil eines von der EU geförderten Projektes natürlich nicht zu kurz: Neben gemeinsamen Ausflügen nach Aachen und Köln war die „Green Party“ am letzten Abend Höhepunkt der gemeinsamen Zeit. Bis spät in die Nacht wurde getanzt, gelacht und die Woche Revue passieren gelassen, bevor am nächsten Morgen der Heimweg angetreten werden musste.

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