Am 07.02.2020 besuchten wir mit unserem Biologie Leistungskurs das JuLaB des Forschungszentrums in Jülich. Unsere Lehrerin Frau Wussow war leider verhindert, deswegen begleitete Frau Dassen uns. Frau Dassen ist zwar keine Biologielehrerin, dafür hat sie es aber in Physik faustdick hinter den Ohren. Diesen Punkt brachte sie auch sofort in der Einführungsrunde in die Diskussion ein und konnte so ein paar wichtige Fakten für den JIL-Projektkurs sammeln, an dem einige von uns auch beteiligt sind.
Nach einer guten Stunde Information rund um die Aktivitäten des Forschungszentrums mit entsprechenden Präsentationen, durften wir dann endlich selbst tätig werden. Mit Laborkitteln und Schutzbrillen ausgestattet betraten wir das Labor, wo schon alles für uns vorbereitet war. Wir fanden uns in Zweier-Gruppen zusammen und nach wichtigen Sicherheitsregeln und ein paar Erklärungen zu gewissen Geräten, durften wir nun ganz selbstständig mit Hilfe einer Versuchsdurchführung eine DNA-Analyse ausführen. Unsere Aufgabe bestand darin, am Ende des Tages herausgefunden zu haben, in welcher von zwei verschiedenen Probelösungen welche Plasmide enthalten waren. Um dies rauszufinden, mussten wir die Plasmide zunächst isolieren um sie anschließend identifiziere zu können. Wir führten dazu eine Reihe von kleinen Schritten durch, die auch das Zentrifugieren beinhalteten. Diesen Prozess hatten wir schon oft im Unterricht mit Frau Wussow besprochen und konnten ihn nun in der Praxis selber durchführen.
Nach erfolgreichem Arbeiten ging es für uns in die wohlverdiente Mittagspause wo wir im Seecasino des Forschungszentrums essen durften. Gestärkt kamen wir ins Labor zurück um unsere finalen Schritte zu erledigen. Dazu führten wir eine Gelelektrophorese durch. Auch darauf hatte Frau Wussow uns schon gut vorbereitet, denn diesen Prozess kannten wir bereits aus dem Unterricht und der Klausur.
Es war ein erfolgreicher, spannender und hilfreicher Tag für uns alle. Und sogar Frau Dassen konnte etwas lernen.

Verfasst von Alina Salomon, Q1