Die zur Zeit durch den Braunkohletagebau brach liegende Indelandschaft, die Heimat unserer Schule und Schülerschaft ist, steht auf Grund aktueller Entwicklungen der Umweltpolitik unmittelbar vor einem grundlegenden Strukturwandel.
Wie sich die Landschaft des ehemaligen Braunkohletagebaus nach dessen Schließung verändern wird, ist zur Zeit ein brandaktuelles Thema, mit dem sich verschiedene Institutionen befassen.
Auch die Europaschule Langerwehe ist an der Erstellung von Zukunftsplänen für das Indeland beteiligt.
Das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte, europaweit erste digitale Schülerlabor gibt in diesem Schuljahr Schülern und Schülerinnen der Europaschule Langerwehe im fächerübergreifenden Projektkurs Physik/Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe Q1 die Möglichkeit, bei der Entwicklung von umsetzbaren Zukunftsbildern für das Indeland eigene Ideen und Visionen zu erarbeiten und ihre Ergebnisse direkt den Entscheidungsträgern der Politik vorzulegen.
Begleitet werden die Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen, die Indenauten, von ihren Fachlehrern, Experten der FH Aachen, Unternehmen der Region und ANTalive.
Als Pate steht unseren Idenauten dabei Herr Sterck, der Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, zur Seite.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten des Projektkurses der Q1 steht die Frage: „Wohin geht die Zukunft des Indelandes?“ mit einem Schwerpunkt auf den Themen Mobilität und Energie der Zukunft.
Der Missionsauftakt der Indenauten fand am 5. September auf dem Campus Jülich der FH Aachen im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum JugendIndeLab (JIL) statt.
Die Europaschule Langerwehe nimmt gemeinsam mit 5 weiteren Schulen aus der Region an diesem Projekt teil und man kann sich auf interessante, zukunftsweisende Projektergebnisse freuen.

Eindrücke aus dem Projekt

Das Projektteam bei der Arbeit
Das Projektteam bei der Arbeit