Mitten im Distanzunterricht durften die Schülerinnen und Schüler der 7d im Rahmen des Projektes „Europa macht Schule“ vom 15. Januar bis zum 18. März 2021 unser Nachbarland Polen für sich entdecken. Zofia Garbarczyk stand als polnische Studentin, die zur angegebenen Zeit ein Gastsemester an der RWTH Aachen belegt hatte, stellvertretend für ihr Heimatland.
Das Interesse an Polen war sehr groß, das konnte man an vielen unterschiedlichen Fragen der Schülerinnen und Schüler feststellen. Zu jeder Videokonferenz hielt Zofia eine ausführliche PP-Präsentation ab, die jedes Mal mit einem Quiz endete. Die Quizze mochten alle auf Anhieb!!! Kerem wünschte sich als eine würdige Alternative zur anstrengenden Vorgangsbeschreibung im Deutsch-Unterricht sofort welche für den kommenden Unterricht…. Die Themen der Sitzungen durften meistens die Schülerinnen und Schüler selbst festlegen. Natürlich wollten wir alle mehr über die Sehenswürdigkeiten, die Natur, die Sitten und Bräuche sowie das Schulsystem Polens erfahren. Sogar sehr schwierige Themen wie „Polens Leid während des ersten und zweiten Weltkrieges“ wurden auf Wunsch der Kinder angesprochen. Ein großes Thema war unter anderem „Alles rund ums Autofahren in Polen“, da waren die Jungs ganz vorne mit den zahlreichen Fragen. Einige Schüler erwähnten teilweise sehr vorsichtig, teilweise aber sehr stolz, ihre eigenen polnischen Wurzeln und ihre Erfahrungen mit diesem tollen Land.
Sehr wichtig fanden es die meisten, Zofia näher kennenzulernen. Alle waren begeistert von der Möglichkeit, erfahren zu können, wie Zofia Deutschland findet und was sie an Deutschland fasziniert. Somit wurden Brücken geschlagen!
Natürlich schloss auch Zofia die 7d in ihr Herz… Sie ist Ende März nach Poznań abgereist und hat ein Paket mit leckeren polnischen Süßigkeiten an die Schülerinnen und Schüler der 7d geschickt. Do widzenia, liebe Zofia!

Autorin: Natalia Schulze