Es gibt viele gute Gründe nach Sizilien zu reisen: Gutes Essen, tolle Landschaften, nette Menschen und viele Sehenswürdigkeiten.
Dass Umweltschutz auch dazu gehören kann, scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt naheliegend zu sein. Doch die Gruppe der Europaschule Langerwehe, bestehend aus vier Schülerinnen und Schülern und den beiden Lehrern Susanne Nehls und Klaus Dauven, reisten genau aus diesem Grund für eine Woche auf die Insel an der Südspitze Italiens. Die italienischen Gastgeber hatten ihre europäischen Partner aus den Niederlanden, der Türkei, Spanien und Deutschland nach Sizilien eingeladen. Nahe der Küstenstadt Cefalù liegt die Partnerschule im Inland in der Stadt Castelbuono. Dort fanden gemeinsam mit den angereisten Schülern und Lehrern Aktivitäten rund um das Thema „Umwelt“ statt im Zusammenhang des Erasmus+ Projekts C.L.E.A.N., an dem alle Projektschulen arbeiten. So wurde z.B. ein Zitronenbaum gepflanzt und Schmuck und Kunstgegenstände aus recyceltem Plastik hergestellt. Zusätzlich wurden die Ergebnisse, die seit dem letzten Projekttreffen in Spanien entstanden sind, vorgestellt.
Aber natürlich kamen die sonstigen Besonderheiten der Insel nicht zu kurz. Erstaunt stellten die Gruppenmitglieder fest, dass ein normales sizilianisches Mittagessen mindestens zwei Stunden dauert. Aufgrund der Qualität der Zutaten und der Fülle der Spezialitäten konnten sich alle Projektteilnehmer sehr schnell daran gewöhnen. Trotzdem kamen die zahlreichen UNESCO Weltkultur- und Naturerbestätten nicht zu kurz. So machte sich die Gruppe auf die Spur der normannischen Kathedralen in Cefalù, Palermo und Monreale und bestaunte die Lavafelder und zahlreichen Krater des Ätna.
Um einige Eindrücke und Kilos reicher, machte sich die Gruppe nach sieben ereignisreichen Tagen auf die Rückfahrt.

Impressionen von Sizilien

Die gesamte Gruppe
Recycling
Cefalù
Kathedrale Cefalù
Der Zitronenbaum
Gruppenbild mit Zitronenbaum
Cannoli - die sizilianische Spezialität
Am Ätna